Ibiza für lau – Neue Freeware von Jürgen Seidel

Er hat schon kostenlose Airports rund um die Welt umgesetzt, jetzt musste Ibiza dran glauben. Nun machen wir uns also mitten im Winter auf in wärmere Gefilde.

Ein paar Infos zur Person Jürgen Seidel: Er hat schon viele Flughäfen rund um die Welt umgesetzt, und es werden noch mehr werden, denn „die Welt ist ja voll mit Flughäfen“. Wie jeder Mensch hat auch er manchmal seine Höhen und Tiefen, so kann es sein, dass in kurzer Zeit zwei bis drei neue Szenerien herauskommen, ebenso kann es aber, wie bei Ibiza, sein, dass Jürgen länger braucht, im Fall Ibiza bis zu drei Monate. Also werden wir auch in nächster Zeit bestimmt noch viel von ihm hören.

Nach guten zweieinhalb Stunden an Bord eines Airbus A320 von Air Berlin holt uns das TCAS zurück aus unseren Träumereien. Die Ferien haben begonnen, in Ibiza ist viel los. Schon im Anflug sehen wir die Palmen, die am Parkplatz stehen, auch merken wir, dass das Wetter hier deutlich besser ist als im nasskalten Düsseldorf. Strahlend blauer Himmel und 32 Grad im Schatten. So könnte mir das doch glatt gefallen. Nun gut, jetzt müssen wir uns aber wirklich auf die Landung vorbereiten. Nach dem Aufsetzen bremsen wir recht zügig ab und nehmen die nächste Ausfahrt. Sofort fallen einem die fotorealen Texturen am Hauptterminal auf, daneben stehen noch ein paar weitere, kleinere Gebäude sowie der Tower. Hinter dem Abfertigungsgebäude findet sich ein schön gestalteter Parkplatz mit tollen Texturen und draufstehenden Autos, Transportern und Bussen. Für die Straße am Terminal wurde einfach die Textur der Taxiways des FSX verwendet. Vergleicht man die Lage des Parkplatzes mit einem Original-Luftbild auf Google Maps, denk ich mir, dass dieser Parkplatz entweder frei dazu erfunden wurde oder dass er einfach nur verrutscht ist. Denn direkt vor dem Terminal gibt es in Ibiza garantiert keinen Parkplatz. Trotzdem gefallen mir die Texturen der Gebäude sehr gut, wie gesagt gibt es leider keine richtigen Straßentexturen, aber darüber kann man hinwegsehen. Das Flughafenlayout stimmt, es wurden auch hier Standardtexturen verwendet.

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Nachdem wir die Triebwerke abgestellt haben, steigen die Passagiere aus. Viel gibt es nicht zu entdecken am Gate, außer die wirklich gut gelungenen fotorealen Texturen. Man hat wirklich das Gefühl, man könnte in das Terminal hineinschauen. Vorbereitung auf den Rückflug nach Stuttgart, Abflug direkt über die Küste, entlang an Eivissa, über den Hafen und dann eine Kurve in Richtung Nordosten. Mittlerweile ist es dunkel geworden, die Lichter sind angegangen. Im Terminal sieht man viele Lampen leuchten, an den Ausgängen zu den Bussen werden von Scheinwerfern Lichtkegel an die Wände geworfen. Leider ist der ganze Apron dunkel und erst wenn man vom Vorfeld auf die Taxiways zu den Runways fährt, sieht man Lichter vor sich auf dem Boden. Eigentlich schade, aber ändern kann man es nur, indem man zurück auf den Standard-Airport wechselt, und das wollen wir ja nicht. Beim Takeoff haben wir noch einen schönen Blick auf das Meer und den Hafen, dann tauchen wir ab in die Dunkelheit der Nacht.

Der Flughafen ist für alle Gelegenheitsflieger eine Reise wert; auch jenen, die just for fun fliegen, kann ich diese Freeware ans Herz legen.

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Infokasten
Entwickler: Jürgen Seidel
Vertrieb:  –
Website: Aviation-design.de
Kompatibilität: FSX/FS9
Download:  –
Preis:  –

 

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